Hautpilz ist nicht gefährlich?

Hautpilz ist nicht gefährlich?

Juli 2, 2018 0 Von Tim

Auch wenn ein Hautpilz in der Regel nicht gefährlich ist, sollte er trotzdem so früh wie möglich behandelt werden. Trockene, gerötete und juckende Hautstellen sind ein typisches Zeichen für eine Pilzerkrankung. In einigen Fällen kann die Infektion sehr schmerzhaft und auch hartnäckig sein. Bei einer Hautpilzinfektion handelt es sich schließlich um eine Entzündung. Sie wird durch Dermatophyten (Fadenpilze), Hefepilze oder Schimmelpilze verursacht. Ein Hautpilz wird von Medizinern auch als Mykose bezeichnet. Eine Pilzinfektion ist immer ansteckend, sodass die Erkrankung schnell an andere Menschen im näheren Umfeld übertragen werden kann.

Unterschiedliche Hautpilzarten

Fußpilz ist gerade in der Freibadsaison weit verbreitet. Jeder Besucher einer Badeanstalt läuft mit nackten Füßen über die Kacheln, sodass eine Übertragung schnell möglich ist. In vielen Badeanstalten können die Füße zwischendurch mit einem Desinfektionsmittel abgesprüht werden. Zusätzlich sollten immer Badelatschen getragen werden, um einen direkten Hautkontakt mit den Kacheln zu vermeiden. Eine Ansteckung erfolgt aber auch durch einen direkten Körperkontakt. Das kann indirekt oder durch Berührungen der Fall sein. Überall dort, wo viele Menschen eng zusammen leben oder arbeiten, kann sich eine Infektion stark ausbreiten. Das ist zum Beispiel ein häufiges Problem von Schulen und Kindergärten.

Hautpilze sind behandelbar

Pilzsporen fühlen sich besonders wohl in warmen, feuchten und dunklen Umgebungen. Sie sind auch in der Lage, sich ihrer Umgebung genau anzupassen. Daher können sie erhebliche Schäden verursachen, wenn ein Betroffener zu spät behandelt wird oder seine Erkrankung nicht offen zugibt. Somit besteht die Gefahr, dass die die Hautpilzinfektion immer weiter ausbreitet. Grundsätzlich wird zwischen zwei unterschiedlichen Hautpilz Typen unterschieden. In der Regel wird in der Dermatologie nach der Art des Erregers unterschieden.

Unterschieden wird zum Beispiel nach Schimmelpilz, Hefepilz oder Dermatophyten.

Was sind Dermatophyten?

Bei den Dermatophyten handelt es sich um eine Art Fadenpilz. Seine Sporen werden durch eine Infektion übertragen. Sie nisten sich besonders gerne in den Haaren, den Nägeln oder auf der Haut an. Die Nahrung beziehen Dermatophyten aus dem Keratin. Keratin ist eine natürliche Hornsubstanz. Somit ist der Hautpilz meistens nur oberflächlich feststellbar. Diese Art des Hautpilzes gehört zu den verbreitetsten Typen. Häufig treten sie in Form von Fuß- oder Nagelpilz auf. Fußpilz beginnt in den meisten Fällen zwischen den Zehen. Hier macht sich ein starker Juckreiz bemerkbar. Nach einiger Zeit sind Rötungen erkennbar und es kommt zu rissigen Hautpartien und einem starken Brennen. Betroffene Hautpartien verfärben sich weißlich und es entstehen kleine Bläschen. Fußpilz muss auf jeden Fall ärztlich behandelt werden. Nagelpilz dagegen ist häufig ebenfalls an Fußnägeln zu finden. Nur selten treten die Pilzsporen an den Fingernägeln auf. Bei einer Infektion färben sich die Nägel weiß-gelblich. Sie verdicken nach einiger Zeit und werden porös. Da eine Salbe oder Tinktur nur schwer in den Zehennagel eindringen kann, führt nur eine langfristige, konsequente Behandlung zum gewünschten Erfolg.