Konzentrationsschwäche im Alter

Konzentrationsschwäche im Alter

Juli 2, 2018 0 Von Tim

Natürlich lässt so einiges im Alter nach, wozu dann auch die Konzentration gehören kann. Allerdings kann bei einer Konzentrationsschwäche auch Demenz vorliegen. Daher sollte hier eine genaue Diagnose gestellt werden, denn gegen Vergesslichkeit kann etwas getan werden.

Vergessen beginnt schon mit 40 Jahren

Das wird jetzt einige verwundern, doch wir fangen schon mit ungefähr 40 Jahren an, die ersten Dinge zu vergessen. Das wird dann mit fortschreitendem Alter nicht besser, vielmehr Vergessen wir immer mehr Dinge. Dazu können dann die eigene Telefonnummer gehören, oder auch die Adresse von Freunden. Häufig hat dies auch etwas mit mangelnder Konzentration zu tun, denn wir konzentrieren uns dann einfach nicht mehr richtig. Es fällt vielen älteren Menschen schwer, sich auf gewisse Dinge zu konzentrieren. Doch das kann wieder erlernt werden, denn das Gehirn will ständig gefordert werden. Einige ältere Menschen lösen für ihr Leben gerne Kreuzworträtsel. Das ist auch gut so, denn hierbei wird die Konzentration geübt und auch die Merkfähigkeit. Natürlich hat nicht jeder der einmal etwas vergisst gleich Demenz, sondern ist einfach unkonzentriert. Das schnelle Leben ist hier häufig der Auslöser, dass sich ältere Menschen einfach überfordert fühlen. So kann auch ein Umzug schon das normale Leben durcheinander bringen. Denn auch das fällt mit zunehmendem Alter schwerer, womit dann auch eine Konzentrationsschwäche einhergehen kann. Aber diese Schwäche kann auch noch andere Ursachen haben, denn oftmals werden ältere Menschen depressiv. Also sollte hier immer ein Arzt aufgesucht werden, um dann die eigentliche Ursache abklären zu lassen. Allerdings wird oftmals auch eine falsche Diagnose gestellt, was dann noch mehr Probleme mit sich bringt. Denn Demenz ist eine wirklich schlimme Diagnose, die dann nicht zutrifft.

Das Gehirn trainieren

Natürlich kann auch eine Verengung der Arterien vorliegen, denn hierdurch wird das Gehirn nicht mehr gut durchblutet. Allerdings kann hier etwas unternommen werden, damit die Konzentration wieder gesteigert werden kann. Wer noch etwas zur Unterstützung einnehmen möchte, der kann dies auch gerne tun. Gingowurzeln sind ein natürliches Mittel, dass die Gehirnleistung gerne wieder ankurbelt. Sport kann auch im Alter ausgeübt werden, auch anders wie bei jüngeren Menschen. Selbstverständlich gibt es auch noch andere Mittel, die sich schon über viele Jahre bewährt haben. Allerdings gibt es keine Wunderpille, sondern die Tabletten müssen regelmäßig eingenommen werden. Eines ist und bleibt aber sehr wichtig, der ältere Mensch muss sein Gehirn jeden Tag aufs Neue trainieren. Denn das ist immer noch das beste Mittel, es sein denn, es handelt sich um eine Altersdepression. Hier muss immer der Arzt aufgesucht werden, damit die benötigte Hilfe gewährleistet ist. Denn viele ältere Menschen leiden unter einer Depression, die das gesamte Leben beeinflusst. Langjährige Freunde sterben dann auch noch und so langsam zieht die Einsamkeit ein. Daher sollte hier schnell etwas unternommen werden, denn Einsamkeit ist bei einer Depression noch schlimmer. Zwar funktioniert das Gehirn im Alter vielleicht nicht mehr so schnell wie früher, aber es funktioniert noch. Allerdings nur wenn der ältere Mensch selbst etwas gegen die Konzentrationsschwäche tut. Da können Ausflüge mit gleichaltrigen Menschen genauso helfen, denn hier gibt es viel zu sehen. Damit wird das Gehirn wiederum gefordert, genau das, was wichtig ist. Auf jeden Fall sollte die Konzentrationsschwäche untersucht werden, damit schlimmere Erkrankungen ausgeschlossen werden können. Im Alter funktioniert Konzentration immer noch.