Mangelnde Bewegung kann zu Arthrose führen

Mangelnde Bewegung kann zu Arthrose führen

Juli 2, 2018 0 Von Tim

Wenn sich Menschen zu wenig bewegen, dann kann es passieren, dass die Gelenke auf Dauer einen Schaden davon tragen. Gelenke müssen immer ausreichend gefordert werden. Ansonsten kann es wie bei einem Leistungssportler zu einer einseitigen Belastung kommen. Ein Verschleiß der Gelenke ist daher nicht nur eine Frage des Alters. Auch junge Menschen können an einer Arthrose erkranken. Im Durchschnitt leidet aber bei den über 60-jährigen bereits jeder zweite Mensch unter einer Arthrose. Das liegt vor allem daran, dass sich die beweglichen Verbindungen, die sich zwischen den Knochen befinden, nach und nach abnutzen. Das bedeutet, dass die Knorpelschicht, die die Flächen der Gelenke von innen schützen soll, immer mehr abgerieben wird.

Wie macht sich der Verschleiß der Gelenke bemerkbar?

In der Regel macht sich der Verschleiß bestimmter Gelenke erst schleichend bemerkbar. Nach einer Ruhephase fühlen sich häufig die angegriffenen Gelenke wie eingerostet. Es dauert eine Weile, bis die Steifheit der Gelenke etwas nachlässt und man sich wieder frei bewegen kann. Dieses Erlebnis haben viele Arthrose Patienten, wenn sie eine Zeitlang gesessen haben und dann aufstehen möchten. Auch wenn sie zu lange auf den Beinen sind, kommt es zu Schmerzen in den Beinen. Das Treppensteigen oder ungewohnte Bewegungen können die Gelenke überfordern. Viele Ärzte sprechen bei den Anfangssymptomen einer Arthrose von einem Belastungs-, Anlauf- und Ermüdungsschmerz.

Aufgaben der Gelenke

Gelenke bestehen aus mehreren Teilen und dienen als bewegliche Verbindungsstellen an den Enden der Knochen. Ein Gelenk kann die unterschiedlichsten Strukturen aufweisen. Aus diesem Grund können sie bei einer Arthrose unterschiedlich stark betroffen sein. Ein Gelenk ist eines der wichtigsten Voraussetzung, dass man sich bewegen kann. Ohne dass es einem bewusst ist, werden am Tag mehrere tausend Bewegungen ausgeführt. Alle Bewegungen werden durch eine Gelenkschmiere erleichtert. Diese Flüssigkeit wird durch die innere Gelenkschleimhaut produziert. Gut geschmiert sind Gelenke jederzeit in der Lage, harte und plötzliche Bewegungen abzufedern. Hierbei werden die Gelenke durch einen elastischen Überzug optimal geschützt. Die Funktion der Gelenke ist sehr unterschiedlich. Ein Fingergelenk kann zum Beispiel nur wie eine Art Scharnier bewegt werden. Eine Bewegung zur Seite ist nicht möglich. Durch die Kapsel und Bänder des Gelenks kommt es zu keinen falschen Bewegungen.

Eine Arthrose kann sehr schmerzhaft werden

Wer bereits mit den ersten Verschleißerscheinungen zu kämpfen hat, der weiß, wie schmerzhaft es sein kann, die Knie oder die Hüfte zu bewegen. Wenn seine Arthrose weiter fortgeschritten ist, dann kann es passieren, dass der Schmerz ständig vorhanden ist. Selbst nachts im Bett, schmerzen die Gelenke. In der Regel bleibt ein Gelenkverschluss häufig für einen längeren Zeitpunkt stumm. Die Schmerzen entstehen zum Beispiel immer dann, wenn die Innenhaut der Gelenke entzündet ist. Die erkrankten Gelenke schwellen stark an. Bei einer Entzündung werden die Gelenke sehr warm und die Haut ist an den betroffenen Stellen etwas gerötet. Am Anfang einer Arthrose kann es durchaus vorkommen, dass es zwischendurch Phasen gibt, in denen der Patient beschwerdefrei ist.

Die Schmerzen einer Arthrose überwinden

Die Therapie einer Arthrose kann je nach Schwere und gesundheitlicher Vorgeschichte bei jedem Patienten etwas anders ausfallen. In der Regel sind für eine Schmerztherapie aber gleich mehrere Kriterien sehr wichtig. Je nach Patient und Diagnose kann ein Schmerzmittel, eine Massage oder ein operativer Eingriff sinnvoll sein. Diese Therapien können sehr sinnvoll für eine Schmerztherapie sein. Eine komplette Heilung von Arthrose ist bisher noch nicht möglich.