Vom Kind zum Erwachsenen – Kindergesundheit ist vielfältig

Vom Kind zum Erwachsenen – Kindergesundheit ist vielfältig

Juli 2, 2018 0 Von Tim

Gerade in der Pubertät ist die Gesundheit der Kinder auf eine harte Probe gestellt. Der Körper befindet sich in einer Ausnahmesituation, ebenso wie es den Geist, beziehungsweise die Gefühle betrifft. Vielleicht liegt es genau darin begründet, dass man sich gerade zu diesem Zeitpunkt meist nicht gut fühlt, es zu Krankheiten kommt und man sehr sensibel reagiert. Umso wichtiger ist ein verständnisvolles Umfeld, welches möglichst tolerant und gelassen die richtigen Worte findet.

Jede Veränderung ist kompliziert

Der Körper ist einem großen Stress ausgesetzt, welchen es in diesem Maße bislang noch nicht gegeben hat. Alles ist neu und auch die Sichtweise auf die unterschiedlichsten Dinge verändert sich radikal. All das benötigt viel Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl. Lehrer sind mitunter ebenso überlastet wie es Eltern mit der Situation sind. Als Alternative käme für die einen oder anderen möglicherweise ein Psychologe in Betracht. Dieser ist auf derartige Situationen spezialisiert und weiß, was zu tun ist. Vielleicht hilft es den Heranwachsenden auch, sich gegenüber eines Fremden öffnen zu können und unbefangen mit der Situation umgehen zu können.

Krankheit als Warnsignal

Manchmal ist die Flucht in die Krankheit ein Hilfeschrei, der endlich auf das eigentliche Bedürfnis aufmerksam machen soll. Liegen bestimmte Defizite vor oder ist eine Art Ohnmacht vorhanden, die nicht beschrieben werden kann, so bleibt als letzte Rettung nur die eigentliche Krankheit. Diese kann sich in unterschiedlicher Weise und Intensität zeigen. Im Extremfall kann es sogar zu chronischen Beschwerden kommen, welche nur schwer zu beseitigen sind. Im besten Fall sollte man schnell reagieren und die Problematik bei den Wurzeln bekämpfen. Versagensängste sind ebenso möglich wie schulischer Druck, Missstände zwischen Freunden oder eine enttäuschte Liebe.

Ein wachsames Auge haben

Man sollte als Eltern vorhanden sein, aber nicht zu sehr nachfragen. Zu genaues Hinterfragen der Situation könnte schnell in das Gegenteil umschlagen. Statt sich zu öffnen verschließen sich die Kinder noch mehr. Unter Altersgenossen fällt es dagegen viel leichter, offen über die Gefühle und Stimmungen zu sprechen. Ein Verlust kann dementsprechend tiefe Narben hinterlassen und sollte daher ernst genommen werden. Achten Sie also auf kleine Veränderungen und behalten Sie Ihr Kind im Auge. Auch wenn beteuert wird, dass es keinen Grund zur Sorge gibt, ist dies keine Garantie.

Ansteckungsgefahr nicht unterschätzen

Wer kennt diesen Effekt nicht: Wenn ein Kind erkrankt, ist bald der gesamte Kindergarten außer Gefecht gesetzt. Dies kommt daher, weil die Ansteckungsgefahr besonders groß ist und sich die Krankheit dementsprechend weiter verbreiten kann. Regelmäßige Untersuchungen durch den behandelnden Arzt sind daher nicht nur anzuraten sondern sollten als Pflichttermin wahrgenommen werden. Natürlich gibt es die unterschiedlichsten Krankheiten, welche sich entschieden abgrenzen. Zum Beispiel müssen Eltern des Öfteren folgende Erkrankungen fürchten: Grippe, Kopfläuse, Masern, Windpocken, Magen-Darminfekt und so weiter. Die Liste kann beliebig fortgesetzt werden und unterliegt natürlich besonderen Abhängigkeiten wie geografischer Lage, Jahreszeit, Kontaktpersonen. Wichtig ist jedoch zu verstehen, dass es eigentlich kein Kind gibt, welches immer gesund ist und sich niemals ansteckt. Entsprechend sollte die Einstellung sein und eine Panik sollte bestenfalls weitgehend vermieden werden.